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Unterabschnitte

5.3 Die Bildsprache

In der Einleitung dieses Kapitels wurde bereits erwähnt, daß ein Bild einerseits durch seine inhaltliche Absicht und andererseits durch seine formale Gestaltung auf den Betrachter wirkt. Der Computergrafiker hat die Aufgabe, Stil- und Gestaltungsmittel zu finden, die auf das Motiv und die mitzuteilende Aussage zugeschnitten sind. Der folgende Abschnitt beschäftigt sich daher mit den formalen Gestaltungsgrundsätzen aus der Bildsprache. Die Bildsprache entsteht aus der inneren Struktur eines Bildes. Dabei sind die wichtigsten strukturbildenden Elemente Linien und Flächen. Man bezeichnet sie daher auch als ,,Substantive`` der Bildsprache. In der Analogie zur Schriftsprache sind die Farben die ,,Adjektive`` der Bildsprache. Sie ,,kolorieren`` die Substantive. Weiterhin entstehen durch das Zusammenwirken von Linien, Flächen und verschiedenen Farben Kontraste und Konturen. Kontraste und Konturen sind wichtige ,,Attribute`` der Bildsprache. Das Basiselement der Bildsprache ist das Bildformat. Es bestimmt nicht nur die äußere Form, sondern auch den Charakter des Bildes. All diese Faktoren werden in ihrer Gesamtheit auch als Bildschemata bezeichnet. Von den Bildschemata gehen Symbolwirkungen aus, die über den Wahrnehmungsapparat Assoziationen und Haltungen hervorrufen. Die Bildsprache wirkt auf das Unterbewußtsein des Betrachters. Sie kann beim Betrachter ebenso Gefühle wecken wie auch Spannungen oder Entspannungen erzeugen. Gerade deshalb haben die Mechanismen der Bildsprache in der Computergrafik eine sehr große Bedeutung; unabhängig davon, ob es nun um die Gestaltung von Bildern mit eher künstlerischem Anspruch geht oder ob reine Sachverhalte visualisiert werden sollen. Denn dort, wo unbewußt mit Gestaltungselementen gearbeitet wird, deren Wirkung auf den Betrachter nicht berücksichtigt wurde, können Inhalte und Symbolwirkungen transportiert werden, die entgegengesetzt der beabsichtigten Bildaussage stehen.

5.3.1 Die Blickrichtung

Die Bildbetrachtung kann mit dem Lesen eines Textes verglichen werden. Im europäischen Kulturkreis liest man von links nach rechts und von oben nach unten. Dabei werden Sätze nicht mit einem Blick aufgenommen, sondern es erfolgen Blicksprünge von Wort zu Wort. Auch bei der Bilderfassung wandert der Blick des Betrachters von links nach rechts und von oben nach unten. Diese Richtungstendenz ist im Gegensatz zur Leserichtung kulturunabhängig. Auch Chinesen und Japaner ,,lesen`` Bilder von links oben nach rechts unten. Die Betrachtung eines Bildes unterscheidet sich allerdings in einigen Aspekten von dem Lesen einer Textseite. Ein Bild wird nicht immer von links oben nach rechts unten abgetastet. In der Regel konzentriert sich der Blick des Betrachters zuerst auf diejenigen Bildteile, die für ihn von besonderem Interesse sind. Doch das interessierende Bildelement wird wieder von links oben nach rechts unten abgetastet, bevor der Rest des Bildes betrachtet wird. Diese Richtungstendenz hat Auswirkungen auf die Bildgestaltung. Bildelemente oder Kontraste, die eine besondere Wichtigkeit bekommen sollen, sollten im rechten Bildfeld positioniert werden. Der Blick des Betrachters wird dort, nachdem das Bild von links oben nach rechts unten abgetastet wurde, zur Ruhe kommen.

5.3.2 Das Bildformat

Der Bildautor kann zwar das Format des Computermonitors nicht beeinflussen, wohl aber das Format seiner Bilder. Bei den Formatvarianten unterscheidet man zwischen Hochformat, Querformat und quadratischem Format. Je nach verwendetem Format können unterschiedliche Bildwirkungen erzielt werden. Das Quadrat ist das ausgeglichenste aller Formate. Da alle seine Seiten gleich lang sind, verkörpert es Neutralität. Weder tendiert es zur Seite noch zur Höhe. Es wird deshalb vom Betrachter als sehr harmonisch und beruhigend empfunden. Ein quadratisches Format symbolisiert visuelle Statik, die sich allerdings auch negativ auswirken kann. So ist z.B. das quadratische Format grundsätzlich spannungsloser als die anderen Bildformate. Nicht zuletzt deshalb wird dieses Format nur in wenigen Fällen angewendet.
  
Abbildung 5.1: Ein Motiv im quadratischem Format
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\centerline{\epsffile{./zeichnungen/abb1.ck.eps}}
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Das Querformat ist das natürlichste Format. Es entspricht in etwa dem menschlichen Sehfeld. Ein Bild im Querformat wirkt ausladend, panoramaartig und bezieht das Motivumfeld stärker ein. Die Augen können ein Bild im Querformat mit einem Schwenk von links nach rechts abfahren. Die Breitenwirkung kommt deshalb besser zur Geltung. Grundsätzlich eignet sich dieses Format für Motive, bei denen eher die Breitenwirkung, als die Höhenwirkung betont werden soll, wie z.B. bei Landschaftsaufnahmen. Beim Hochformat werden besonders die vertikalen Motivlinien betont. Die Höhenwirkung des Motivs kommt dadurch besser zur Geltung, während die Breitenwirkung gemindert wird. In einem hochformatigen Bild können Symbolwirkungen wie Größe, Stärke, Übergeordnetheit und Erhabenheit transportiert werden. Ein Motiv im Hochformat wirkt sehr oft eindrucksvoller und beherrschender als in anderen Formaten. Wie auch beim Querformat kann der Bildautor mit dem Hochformat leichter Spannung erzeugen als mit dem quadratischen Format. Das Hochformat gilt als das dynamischste Format. Mit ihm der Bildautor sehr leicht ein auffälliges Bild komponieren. Hochformatige Bilder werden deshalb besonders in der Werbung eingesetzt.

5.3.3 Die Aufteilung der Bildfläche

Ob eine symmetrische oder asymmetrische Aufteilung der Bildfläche entsteht, hängt davon ab, wie Teile des Motivs oder das Gesamtmotiv innerhalb des Bildes angeordnet werden. Betrachter finden in der Regel asymmetrische Aufteilungen interessanter. Sie strahlen mehr Dynamik und Lebendigkeit aus. Dagegen führen symmetrische Aufteilungen eher zu ruhigen, statischen, geordneten, für den Betrachter sehr angenehmen Bildwirkungen. Eine wichtige Rolle bei der Aufteilung der Bildfläche spielt der ,,Goldene Schnitt``. Er besagt, daß die Aufteilung einer Fläche oder Strecke im Verhältnis 3:5 als besonders harmonisch empfunden wird. Bezogen auf die Positionierung von Bildelementen bedeutet das, daß das Motiv nicht direkt in die Bildmitte, sondern mehr links bzw. rechts oder leicht oberhalb bzw. leicht unterhalb der Bildmitte positioniert wird. Dadurch wirkt das Bild spannender, als wenn das Motivelement direkt in die Bildmitte plaziert würde. Hier wird also die Symmetrie aufgegeben.
  
Abbildung 5.2: Die Anordnung des Fahrrades folgt den Prinzipien des Goldenen Schnitts.
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\centerline{\epsffile{./zeichnungen/abb2.ck.eps}}
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Auch wenn der Goldene Schnitt mathematisch sehr exakt bestimmt wurde, bedeutet das nicht, daß er mit derselben Genauigkeit bei der Positionierung der bildbestimmenden Motive angewendet sollte. Die Findung einer asymmetrischen Bildaufteilung, die sich am Goldenen Schnitt orientiert, sollte eher vom Gefühl bestimmt werden. Der Goldene Schnitt ist vor allem ein ästhetisches Gestaltungsprinzip mit primär formalem Charakter. Er ist ein indirektes Mittel der Bildsprache, von dem kein direkter Informationsgehalt ausgeht. Mit seiner Hilfe ist es lediglich möglich, die formale Bildgestaltung attraktiver, dynamischer und spannungsbetonter umzusetzen.

5.3.4 Gestaltungselemente Linien und Flächen

Noch bevor der Bildbetrachter in einer Grafik einen Gegenstand auch als solchen erkennt, werden unbewußt Linien und Flächen wahrgenommen. Linien und Flächen sind die elementaren Gestaltungselemente der Bildsprache. Ihr Gebrauch löst Stimmungen beim Betrachter aus, die der Computergrafiker kennen sollte.

5.3.4.1 Linien

Linien lenken unbewußt den Blick des Betrachters. Man spricht daher häufig von Führungs- oder Leitlinien. Man kann mit einer Führungslinie direkt auf ein Bildelement zielen. Linien reduzieren dabei ein Bildelement nicht nur auf seine äußere Form, sondern es werden Eindrücke wie Statik oder Dynamik, Spannung oder Ausgeglichenheit, Harmonie oder Disharmonie erzeugt. Im Bildaufbau wird zwischen imaginären und wirklichen Linien unterschieden. Wirkliche Linien existieren als klare geometrische Konturen im Bild, beispielsweise als Häuserkante, Horizont oder auch als Schatten. Imaginäre Linien dagegen sind nicht direkt im Bild sichtbar. Bei der Betrachtung bildet der Betrachter sie eher unbewußt aus dem Zusammenhang des Bildaufbaus. Der Grad der Wirkung der Linien auf den Betrachter ist nicht nur abhängig von dem Grad der Deutlichkeit, sondern auch von der Orientierung innerhalb des Bildes. Bei der Orientierung wird zwischen waagerechten, senkrechten und diagonalen Linien unterschieden. Eine waagerechte Linie unterteilt ein Bild in eine obere und eine untere Bildhälfte. Dem Betrachter werden dabei Eindrücke wie Ruhe, Gleichgewicht, Stabilität, Dauerhaftigkeit und Zuverlässigkeit suggeriert. Mit einer dominanten waagerechten Linie (z.B. der Horizont in der Landschaftsaufnahme in Abbildung 5.3) lassen sich beim Betrachter eher Eindrücke wie Raum, Weite und Großzügigkeit erzeugen. Senkrechte Linien suggerieren in gewisser Weise Stabilität, doch wirken sie spannungsvoller als waagerechte Linien. Denn senkrechte Linien und Formen scheinen sich immer in einer Art Balance zu halten. Es besteht immer die Möglichkeit, daß eine der Linien umkippen könnte. Da Bilder von links nach rechts abgetastet werden, kann besonders eine dominante senkrechte Linie im Bild den Blick des Betrachter stoppen. Es ist daher zu überlegen, ein entsprechendes Motivteil z.B. ein Schatten als deutliche Senkrechte auf der rechten Bildhälfte anzuordnen. Dadurch kann verhindert werden, daß der umherschweifende Blick des Betrachters sofort wieder aus dem Bild herauswandert. Diagonale Linien können als aufsteigend bzw. als absteigend bezeichnet werden. Eine Diagonale drückt also eine Bewegungstendenz aus. Ihre Wirkungen resultieren aus der typischen Blickrichtung von links nach rechts. Beim Betrachten der Reifen in Abbildung 5.3 entstehen Eindrücke wie Dynamik, Lebendigkeit und Bewegung. Aufwärts gerichtete Diagonalen wirken in der Regel am harmonischsten. Abwärts gerichtete Diagonalen haben dagegen auf den Betrachter wesentlich negativere Wirkungen.
  
Abbildung 5.3: Senkrechte, waagerechte und diagonale Linien
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\centerline{\epsffile{./zeichnungen/abb3.ck.eps}}
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5.3.4.2 Flächen

Flächen sind Ruhepunkte in einer Darstellung. Sie verleihen einem Bild optischen Halt. Im Gegensatz zu Linien, die den Blick des Betrachters über das Bild wandern lassen, bilden sie in sich geschlossene Schwerpunkte. Flächen können den Blick des Betrachters stoppen und halten. Die elementarsten Flächen in der Bildgestaltung sind Dreieck, Kreis, Rechteck und Quadrat. Wie bei Linien muß man auch bei Flächen zwischen wirklichen und imaginären Flächen unterscheiden. Imaginäre Flächen entstehen durch eine entsprechende Anordnung von Bildelementen zu Kreisen, Rechtecken, Dreiecken oder Quadraten. Wirkliche Objekte sind als klare geometrische Objekte im Bild (z.B. Tischplatte, Fenster oder Teller usw.). Abbildung 5.4 und 5.5 zeigen imaginäre Flächen. Imaginäre Dreieckflächen stehen in deutlichem Kontrast zum rechteckigen Bildformat. Auf den Betrachter wirken derartige Bildkompositionen sehr spannungsgeladen und dynamisch. Zudem haben Dreieckflächen die Eigenschaft, den Blick des Betrachters im Bild zu halten - der visuelle Austritt wird sozusagen erschwert (Blickgefängnis).
  
Abbildung: Die drei Sessel lassen sich zu einem imaginären Dreieck verbinden.
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\centerline{\epsffile{./zeichnungen/abb4.ck.eps}}
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Kulturell hat der Kreis unter anderem Bedeutungen wie Sonne und Mond und besitzt daher für den Betrachter einen sehr hohen Aufmerksamkeitswert. Symbolisch steht er für Aufgeschlossenheit Stabilität und Ruhe. Kreisflächen wie in Abbildung 5.5 haben die Eigenschaft, einen deutlichen Kontrast zum Rechteckformat des Bildes zu erzeugen. Das Rechteck ist die Form, die am häufigsten vorkommt, z.B. in Gebrauchsgegenständen und in der Architektur. Sehr schmale Rechtecke erzeugen beim Bildbetrachter ähnliche Eindrücke wie senkrechte oder waagerechte Linien. Ansonsten hängt die Wirkung stark von der Größe der Rechteckform im Bild ab. So hat ein großes waagerechtes Rechteck, das mit den Bildrändern korrespondiert, oft den Charakter eines Rahmens. Auf den Betrachter wirken derartige Bildkompositionen sehr ruhig und streng.
  
Abbildung: Imaginäre Rechteck- und Kreisflächen
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\centerline{\epsffile{./zeichnungen/abb5.ck.eps}}
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Vom Quadrat geht durch seine Form eine neutrale und ruhige, oft aber auch monotone Wirkung aus. Innerhalb von Bildern eignen sich quadratische Formen also dazu, Ruhepunkte für den Blick des Betrachters zu bilden.

5.3.5 Kontraste

In der Bildgestaltung spricht man von einem Kontrast, wenn sich zwei gegensätzliche Gestaltungselemente gegenüberstehen. Diese Gegensätzlichkeit kann sehr viel Spannung beinhalten und beim Betrachter zu den unterschiedlichsten Assoziationen führen. Grundsätzlich gilt, daß ein Bild mit sehr deutlichen Kontrasten auf den Betrachter wesentlich spannungsvoller wirkt als ein Bild mit nur sehr subtilen Kontrasten. Die grundlegendsten Kontraste sind: Hell-Dunkel-Kontrast, Formen- und Flächenkontrast, Größenkontrast, Oberflächenkontrast, Richtungskontrast, Mengenkontrast und Farbkontrast (siehe Abschnitt über Farben). Der Hell-Dunkel-Kontrast eignet sich dazu, den Blick des Betrachter zu beeinflussen. Helle Farbtöne wirken grundsätzlich angenehmer als dunkle Farbtöne. Das Auge des Betrachters wird daher in der Regel auf hellen Bildabschnitten länger verweilen als auf eher dunklen Bildteilen. Die mit Hell-Dunkel-Kontrasten verbundenen Aussagemöglichkeiten sind dabei sehr unterschiedlich. Grundsätzlich gilt: je größer der Kontrast zwischen Hell- und Dunkel in einem Bild ist, desto größer ist die Spannung im Bild. Bilder mit sehr starken Hell-Dunkel-Kontrasten sind deshalb nur sehr selten langweilig. Mit dunklen Farbtönen kann der Bildautor auch ein ,,Blickgefängnis`` erzeugen. Sind die Bildränder abgedunkelt und ist nur die Mitte des Bildes aufgehellt, so kann der Blick des Betrachter festgehalten werden. Ein schneller Austritt des Blicks aus dem Bild wird verhindert. Dunkle Farben am Bildrand bilden Säulen, die dem Bild den Eindruck von Standfestigkeit verleihen. Dunkle Farben am Bildoberrand hingegen empfindet der Betrachter als schwer. Sie scheinen nach unten zu drücken, wodurch eine gewisse Dramatik erzeugt wird. Der Formen- und Flächenkontrast entsteht durch Gegenüberstellungen von runden und eckigen Formen, Linien und Flächen, symmetrischen und unsymmetrischen Formen, usw. Unterschiedliche Formen oder Flächen erzeugen ein Spannungsverhältnis. Dabei wird das Interesse des Betrachters geweckt. In Abbildung 5.6 kontrastiert die Diagonale mit dem schwarzen Kreis. Der Größenkontrast ist ein Stilmittel, das die Räumlichkeit eines Bild verstärken kann. So wirken gleiche Bildelemente, die im Bild aber entsprechend ihrer Entfernung kleiner dargestellt und angeordnet werden, auf den Betrachter sehr perspektivisch. Für ihn entsteht der Eindruck als wären die kleineren Bildelemente weiter entfernt als die größeren Formen. Stehen sich verschiedene Oberflächenstrukturen gegenüber, so entsteht der Oberflächenkontrast. Eine glatte, glänzende Fläche wirkt z.B. in ihrer Beschaffenheit noch glatter, wenn zum Vergleich eine eher rauhe Oberfläche dargeboten wird. Der Oberflächenkontrast ist also ein wirksames Stilmittel mit dem der Bildautor sehr leicht die Beschaffenheit einer Oberfläche verstärken oder auch abschwächen kann. In Abbildung 5.6 kontrastieren die Oberflächen der kleinen Kreise mit dem Hintergrund. Der Richtungskontrast bezieht sich auf die Ausrichtung von Linien. So erzeugen Linien, die eher parallel verlaufen, beim Betrachter Eindrücke wie Ruhe und Ausgeglichenheit. Linien, die hingegen weniger zielgerichtet verlaufen und sich vielleicht sogar überschneiden, erzeugen beim Betrachter Spannung. Diese Wirkungen sind allerdings sehr individuell und sollten daher nicht überbewertet werden. Innerhalb eines Bildes läßt sich die Spannung durch eine unsymmetrische Anordnung der Bildelemente erhöhen. Dies kann zum einen dadurch geschehen, daß einer symmetrischen Anordnung von zwei Bildelementen ein drittes Bildelement hinzugefügt wird. Entsteht in einem Bild durch die Hinzunahme eines weiteren Bildelements ein ungleiches Mengenverhältnis, so wird von einem Mengenkontrast gesprochen.
  
Abbildung: links: Formen- und Flächenkontrast, rechts: Oberflächenkontrast
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Dietrich Boles
1998-12-23